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Österreichisches Wörterbuch



Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar, welche auf www.ostarrichi.org gesammelt werden.


Waserl

, das , -s , -

ängstlicher, furchtsamer Mensch; Angsthase




Kommentare:


≡ JoDo, 28.05.2007
Wenn Du so schnell korrigierst, kann ich mit meine Schmäh baden gehen!

≡ klaser, 28.05.2007
Die Übersetzung gefällt mir nicht. Nach meinem Gefühl geht es um Friedfertigkeit, Harmlosigkeit, Naivität.

≡ Russi, 28.05.2007
Schon korrigiert Danke für den Hinweis

≡ Brezi, 28.05.2007
Wendung: Sie ham dreingschaut wie die Waserln = sie blickten drein, als könnten sie kein Wässerchen trüben (die hintafotzign Gfrasta, de! :-D)

≡ Tramhappada, 12.09.2007
Ist auch ein Mensch der nichts aushält.

≡ waserl, 30.05.2011
Nicht wirklich richtig! Man sagt wenn einer ganz arg ist: Gegen den bin ich ein Waserl!

≡ berberitze, 13.05.2017
einer, der keinen Mumm hat, der sich nichts traut, dem man nichts zutraut (aber kein Angsthase!) auch: harmlos, unbedarft

≡ heinzpohl, 21.05.2017
Richtige Etymologie: Verkleinerung zu "Waise(nkind)", eigentlich "Waiselein" = "armes kleines Waisenkind" .


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.