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Österreichisches Wörterbuch



Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar, welche auf www.ostarrichi.org gesammelt werden.


-erl

-chen, -lein




Kommentare:


≡ JoDo, 28.05.2010
DAS Diminutivum austriacum
Habe ich nicht richtig gesucht, oder ist DAS wirklich noch nicht herinnen ???

≡ JoDo, 28.05.2010
Kleine Auswahl: Tüpferl, Krapferl, Kugerl, Glöckerl, Kracherl, Tragerl, Triecherl, Patscherl, Zuckerl, ...

≡ albertusmagnus, 29.05.2010
Großartiger Eintrag! Habe selbst das Kugerl als Beispiel für den österreichischen Diminuitiv eingestellt,
diese allgemeine Form hat tatsächlich gefehlt!!!

≡ klaser, 30.05.2010
Schon an sich wichtig, aber es gibt einen zusätzlichen Punkt: hunderte Einträge mit "-erl/-chen" machen die Sache unübersichtlich. Das ist mit diesem einen Eintrag viel eleganter erledigt.

≡ Koschutnig, 03.10.2011
4. Vers mit Wirkung: Der Wander-Beurteiler: Zuerst urteilt er hier aus Hollabrunn, dann lebt angeblich wieder um Villach herum.
Eigentlich erstaunt mich , dass so völlig vernagelt sich jemand mit falschem Bewerten abspragelt,
und dazu von einem Computer zum andern hin schlappert,nur um allen zu zeigen, woran's bei ihm hapert.

2011-06-24 05:45:12(Hollabrunn): Qualität= -2: Bekanntheit= -100%
2011-09-28 22:35:35(Villach Land): Qualität=0: Bekanntheit= -100%

Vermerk am 4. Oktober:
Dass diese Bewertungen heut schon entfernt sind,
das macht mir nun wirklich ehrliche Freude
denn sie war'n gar nicht klug, sondern falsch alle beide
und dass sie heute schon weg sind, dás war wirklich geschwind!

≡ Koschutnig, 03.10.2011
Geschütteltes -erl: Ließat er in seiner Klass' a solchs Stinkerl wehn
miaßet er schön lång im Winkerl stehn

≡ geldtasche, 14.11.2011
weiter... Schon lange ist geldtasche (siehe datumsmäßige Sortierung aller Mitglieder an,
nach Russi vier Plätze weiter, solch eine Praxis der Zweckentfremdung für Bewertungen
hat sich meiner Erinnerung noch kein Moderator erlaubt, die gerade DIE doch vorbildhaftes
Verhalten an den Tag legen sollten.

≡ JoDo, 14.11.2011
Zweckentfremdung für Bewertungen?

≡ JoDo, 14.11.2011
Der Moderator hat sich gefälligst an die Instruktionen von seit ewig unsichtbaren aber plötzlich auftauchenden Zombies zu halten?

≡ Cubitus, 03.11.2012
DAS Diminutivum austriacum ? ? Haben es die Bayern etwa importiert oder gibt es gar ein eigenes Diminutivum bavaricum ?

≡ JoDo, 03.11.2012
Wenn das Diminutiv im Allgemeinen und -erl im Besonderen nirgendwo sonst als in Österreich SO beliebt und angewendet ist, wird man es schon als "Diminutivum austriacum" bezeichnen dürfen.


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.