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Österreichisches Wörterbuch



Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar, welche auf www.ostarrichi.org gesammelt werden.


Kaisersemmel

, die , -n

Brötchen mit 5 bogenförmigen Einschnitten




Wortbeispiele:


≡ Russi, 25.11.2005
Beispiel: Die Gulaschdose ist aber auch nicht meine erste Wahl, denn diese Sache mit der Kaisersemmel ist doch eher peinlich. [Die Presse 28.5.2005]



Kommentare:


≡ Compy, 19.08.2013
Als "Kaiserbrötchen" in D so bekannt, dass es keiner anderen Übersetzung bedarf. Was allerdings sicher nicht alle Deutschen wissen, ist das, dass die Kaisersemmel ursprünglich aus Österreich stammt.

≡ JoDo, 19.08.2013
Kommentar zu "Maschinsemmel": schwer zu kriegen! [ von JoDo am 2008-05-23 17:54:31 ]
Kleingebäcke
Österreich ist aber nicht nur für die Tradition und die Qualität von Feinbackwaren bekannt, sondern auch für seine Kleingebäckkultur. Eine sehr bekannte, traditionell österreichische Kleingebäckform ist z.B. die Kaisersemmel, die händisch geschlagen als Handsemmel auf den Markt kommt, heutzutage aber meist als gestanzte „Maschinsemmel“ angeboten wird.

≡ berberitze, 23.02.2016
Brötchen reicht doch! Mit den 5 Einschnitten ist die Form erklärt, aber wo bleibt die Erklärung des "Kaiser"?

≡ HerrPausW, 23.02.2016
Was kommt als nächster? Das Herrengulasch? Das Fiakergulasch? Das Beuschel? Sollen wirklich alle Lebensmittelbezeichnungen hier katalogisiert werden?

≡ Manu, 23.02.2016
Ist "Brötchen" inzwischen ein österreichisch hochdeutsches Wort geworden? Ich würde das Ding als "Weizen- oder Dinkelgebäck" bezeichnen.


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.