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Österreichisches Wörterbuch



Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar, welche auf www.ostarrichi.org gesammelt werden.


Verkühlung

Erkältung




Kommentare:


≡ klaser, 19.06.2013
Offensichtlich sollte das ins Buch übernommen werden!

≡ Koschutnig, 20.06.2013
In D offenbar tatsächlich nicht häufig, jedoch DIE ZEIT hat's mehrfach, z.B.:
* SPD und FDP machen sich gegenseitig das Leben schwer/ Von Horst-Werner Hartelt Düsseldorf : Kalte Füße hat die Spd/fdp-Koalition unter Heinz Kühn wieder einmal bekommen, und der Winter ist noch lange nicht vorbei. Diesmal trat die Verkühlung durch den offenen Streit zwischen Ministerpräsident und Innenminister Weyer auf.( 18.01.1974)
* Die afrikanischen Abenteuer, um es vorwegzunehmen, kann ein durchschnittlicher Mitteleuropäer mehr oder weniger schadlos überstehen und so war es in meinem Fall lediglich eine leichte Verkühlung , denn der Zimmerservice brachte die erbetene zweite Decke nicht (07.05.1976)
* . Rosenholz, Zitrone, Ingwer, Zypresse und Sesamöl sind gut für blasse, schlecht durchblutete Haut zur sanften Anregung der Zirkulation und Entschlackung bei Verspannungen, Muskelkater, Muskelschmerzen bei Verkühlung und Verschleimung zur Beruhigung der Atemwege (21.05.2001)

Tja, und da [http://tinyurl.com/myotj9o] ist die Verkühlung in beträchtlicher Anzahl auch aus D zu finden - DUDEN-online meint allerdings, "besonders österreichisch", eigentlich aber gilt doch auch in Austria "Erkältung" als das feinere Wort, bes. wenn's ums Schreiben geht.

≡ Compy, 20.06.2013
Man sagt zwar in Deutschland "Sie hat sich verkühlt", ist sie jedoch damit krank, dann heißt es "Sie hat eine Erkältung". "Verkühlung" wird so in D allgemein nicht genutzt. Es mag allerdings sein, dass es regional in Gebrauch ist.
In der Politik hingegen kann sich das Verhältnis zwischen zwei Kontrahenten "abkühlen"; man spricht auch von "Abkühlung", "Verkühlung" dürfte sehr selten sein.


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.