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Österreichisches Wörterbuch



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verkutzen, sich

sich verschlucken




Kommentare:


≡ JoDo, 15.09.2007
Die Übersetzung von [wort:2837:sich verkutzn]
"starkes Husten, wenn man sich verschluckt hat"
gefällt mir aber auch gut.

≡ Brezi, 15.09.2007
1) zu allgemein 2) Reflexivität fehlt ad 1) nicht jedes Sich-Verschlucken ist auch ein Verkutzen, sondern nur dann, wenn man als Folge husten muss. ad 2) Vergiss nicht, dass 'verschlucken' auch in einem Satz wie 'Er verschluckte einen Frosch ' vorkommen kann. Das dann mit 'Er hat einen Frosch verkutzt' zu übersetzen ... bisl browlemattisch, dad i sogn (owa mi frogt jo kana).

≡ Koschutnig, 15.07.2010
Trotz Büchl: war vor der Korrektur kein guter Eintrag! Nur reflexiv! Gehörte verbessert. Ein "sich" fehlte beim Eintrag und bei der Übersetzung! Nur in der Bedeutung "sich verschlucken" !
Wie Brezi u.a. schreiben:
Man kann weder einen Frosch, noch einen Kirschkern oder einen Groschen verkutzen - nicht nur, weil Letzterer jetzt so selten geworden ist.

* Ein besserer Eintrag war der von matschgi, 20.8.08, mit berechtigtem Daumen.:
[wort:15166:sich verkutzen]
* Das starke Husten (Übersetzung bei "verkutzn" v. WuselFusel, 18. 1. 06, [wort:2837:sich verkutzn]) ist doch die Folge des Sich-Verkutzens. Auch beim Sich-Verschlucken hustet man und schnappt man nach Luft. Überdies fehlt auch dort das "sich".


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.