Kommentare: süddeutsch, österr., schweiz.: [ von Koschutnig am 2010-02-11 14:38:25 ]
"...über einen, dessen Blick untertags dem kostenden Blick seines Mörders begegnet war, kam ein seltsames Vorgefühl."
Rilke: "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge". (Insel-Verlag) Leipzig 1910, S. 918
"Ellen sah Tante Sonja auch untertags öfter vor sich." Ilse Aichinger: "Die größere Hoffnung". (S. Fischer) Frankfurt 2000, S. 147
"Mit den Schneereifen war untertags nimmer viel zu machen, wir mußten sie auf den Buckel nehmen." Ludwig Ganghofer: "Lebenslauf eines Optimisten". 10. Auflage, Stuttgart 1912, S. 332
"Es gibt Farbenspiel in der Nacht, das auch untertags bestehen kann, nach etwas Seltenem aussieht und zweifellos so dargestellt werden kann" Ernst Bloch: "Das Prinzip Hoffnung" ( Aufbau-Verlag) Berlin 1954, Bd. 1, S. 113
"Die untertags verschiedenen Schattenlängen können `jederzeit´ abgeschritten werden. Wenn auch die Körper- und Fußlängen der Einzelnen verschieden sind,..." Martin Heidegger: "Sein und Zeit". In: Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung, Tübingen 1927, S. 416
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