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Österreichisches Wörterbuch



Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar, welche auf www.ostarrichi.org gesammelt werden.


Badewaschel

, der

Bademeister




Kommentare:


≡ Meli, 22.10.2007

≡ JoDo, 12.01.2008
Unter ausdrücklich lobender Erwähnung des Wortes 12715 (Badewaschel - Badeanstaltsaufsichtsperson) habe ich mir erlaubt, diesen Eintrag da dazuzuhängen JoDo

≡ JoDo, 12.01.2008
Pizzicato - Streicht den Mai! ... Wir gedenken mit Bedauern etwa der hübsch gewachsenen Jünglinge, auch Bade-Wascheln gerufen, die im Krapfenwaldl-Bad ...
[http://diepresse.com/home/meinung/pizzicato/188437/index.do]

≡ Josef, 12.01.2008
Baderwàschl (mit r!)... ...ist in Bayern eine scherzhafte, leicht verächtliche Bezeichnung für den Frisör - also für den Bader (der früher einmal auch so was wie Zahnarzt etc. war).

≡ System1, 07.03.2010
Wobei anzumerken ist: Die Badeanstaltsaufsichtsperson ist immer der "BadEwaschel", also mit "E", ohne dieses "E" bezeichnet das Wort einen Badeschwamm oder Waschlappen.

≡ Standard, 11.07.2016
Die Bezeichnung "Badewaschel" (m) ist in Österreich abwertend umgangssprachlich. Ein "Waschel" ist ugs. ein unbeholfener Mensch. (VWB S. 861) In der gmd. Bedeutung "Aufsichtsperson im Schwimmbad" ist "Bademeister" (m) in in at österreichisches Standarddeutsch. (Wikipedia) Standard in de: der Schwimmmeister Standard in ch: der Badmeister (VWB S. 705; Duden) "Bademeister" in der Bedeutung "für medizinische Bäder und Anwendungen zuständige Person" ist deutschländisches Standarddeustch für einen anerkannten Beruf. Der Bademeister arbeitet z.B. in Saunen oder macht Fango-Anwendungen. .

≡ A-1989+D, 02.07.2017
Laut meiner Meinung und Erfahrung in ganz Österreich bekannt und verbreitet und in eigener Verwendung


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.