Kommentare: [ von Grusin am 2007-01-25 12:37:16 ] "geil" wird/wurde im oberösterreichischen Dialekt auf diese Art verwendet:
neue Mundart üppig, gewachsen (Pflanzen), fett (Speisen, Fleisch) "dös Össn is ma z'geil!"
geil, geili(g): (alte Mundart) weich, zart, a geilige Händt - zarte Hand; "der Kohlrabi is geili(g)" - zart, nicht holzig; "Du bist in Gsicht noh geil" - jung, zart
Übertragen auf den Menschen: sinnlich, lüstern, "a geiler Kundt"
Mittelhochdeutsch: "geil" bedeutete auch "von wilder Kraft; lustig, fröhlich", bevor ein Bedeutungswandel eintrat
[ von HeleneT am 2007-01-25 16:01:38 ] Torten mit Buttercreme werden oft als geil bzw. geilig bezeichnet.
Leider irrtümlich einen Nuller beim Beurteilen abgegeben. [ von Brezi am 2007-06-29 11:13:54 ] zum Kommentar vom 26. Jänner d. J.: die spezifisch Österreichische Bedeutung hat mit der gemeindeutschen nur die Abstammung gemein. Der Eintrag steht also hier voll zu Recht.
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