Österreichisches Wörterbuch

a) bittdigoaschee, b) bittgoarschee !

a) bitte, b) also bitte !


Art des Eintrages:
Kategorie:

Kommentar am 14.12.2007
auch bittdigoaschee :-)

Kommentar am 14.12.2007
@yon Dein Kommentar war sehr gut ! Denn, deine Variante und meine sind eigentlich nicht identisch wenn man es genau nimmt. Mit "di" dazwischen ist es meist ein Ansuchen um Hilfe bei verschiedenen Arbeiten oder so. Dem Freund, dem Nachbarn was helfen. Ohne "di" greift dann die andere Übersetzung. Habe dies in meinen Eintrag übernommen. So denke ich , sieht gute Zusammenarbeit aus und die Einträge werden auf diese Art mit der Zeit perfektioniert. Danke ! Zwei Einträge daraus machen, denke das wäre nicht notwendig. Ganz liebe Grüße -sh-

Kommentar am 26.10.2017
Ich finde, dass diese Art der Schreibung schlecht ist - man erkennt doch gar nicht mehr, dass es sich um drei Wörter handelt. Außerdem gibt es auch andere Aussprachen: z.B. mit - n am Ende. Was aber vor allem fehlt, ist der Hinweis, dass es sich um eine bloße Floskel handelt, man bittet damit nicht wirklich um etwas.

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Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.