Österreichisches Wörterbuch

verbrunzt sein

rettungslos verliebt sein


Art des Eintrag: Verb

Kategorie: Gemütszustände, Befindlichkeiten, Humorige Bezeichnungen

Erstellt am: 03.01.2008

Bekanntheit: 63.3333%

Beurteilung: 5 | 1

Kommentar am 03.01.2008
Hauptsächlich bei Verliebtheit in Verwendung (auch bei einseitiger) die Sekretärin is so verbrunzt in ihrn Chef, dass net mal merkt, wie er sie mit den Überstunden die er ihr nich bezahlt, ausnutzt.

Kommentar am 03.01.2008
Hauptsächlich bei Verliebtheit in Verwendung (auch bei einseitiger) die Sekretärin is so verbrunzt in ihrn Chef, dass net mal merkt, wie er sie mit den Überstunden die er ihr nich bezahlt, ausnutzt.

Kommentar am 11.01.2008
Habe ich erst unlängst von Rainhard Fendrich gehört (nämlich, als er öffentlich seinen Rosenkrieg ausfocht). Ich würde es allerdings zu den vulgären Wörtern rechnen. Und wenn rechts "rettungslos verliebt" steht, passt links vielleicht besser "verbrunzt" ohne "sein". Oder man gibt das "sein" rechts auch dazu. Host me, Reisinga?

Kommentar am 18.01.2008
Kommt bestimmt nicht von Brunst denn dann würde es "verbrünstet" oder so ähnlich heißen. Das ist schon tatsächlich so ordinär, wie es ursprünglich dasteht. Kommt wahrscheinlich daher, dass bei starken, unkontrollierten Emotionen sich schon auch einmal die Blase ungewollt entleert. Vergleiche: i brunz mi an vor Lachen.

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verbrunzt sein






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.