A Hirn wie ein Nudelsieb

Österreichisches Wörterbuch

A Hirn wie ein Nudelsieb

Jemand der sich nichts merken kann


Art des Eintrages:
Kategorie: Arbeitswelt

Kommentar am 16.02.2008
Hirn wia a Nudelsieb Kann man ohne weiteres mit "Hirn wie ein Sieb" übersetzen.

Kommentar am 09.01.2009
Genau so ist es "Hirn wie ein Sieb" ist glaube ich deutschlandweit gebräuchlich, in der Lausitz sagt mn z.B. "Du hast´n Kopp wie´n Sieb".

Kommentar am 31.01.2012
D: = (Ge)Hirn wie ein Sieb Hirn = "Jemand, der..." - Ist Hirn ein Mensch?
Wie viele andere Einträge sinnlos unter A eingeordnet.
Bes.sinnlos in diesem Fall: a Hirn : ein Nudelsieb

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Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.