Österreichisches Wörterbuch

Barthel

Kurzform von Bartholomäus


Art des Eintrages: Substantiv
Kategorie:

Kommentar am 31.05.2010
Kein Mosthändler - Obwohl Most angeblich dort zu holen sei :-) Nochmals: ANGEBLICH


Kommentar am 31.05.2010
Vorsicht! Das Sprichwort meint eigentlich was ganz anderes:
Bart(h)el - Brecheisen
Most - Maß = Geld

Kommentar am 07.06.2010
Barthel ohne ... -tholomee?
Wer sagt den hier sowas, niemand!
In Bayern vielleicht ... ?
[http://www.univie.ac.at/ForumKarlV/wohlfeil/beham.htm]

Kommentar am 08.06.2010
Weitere bekannte Kurzformen ( zur Info):
Bartl, Barti, Barthel, Bartho, Barthol
Barthold, Bartholoma, Bartholomaus, Barti
Bartin, Bartle, Bartlet, Bartlett
Bartolome, Bartolv, Bartome, Bartolommeo
Barton, Bartos, Bartosz, Bartus, Bartusch, Bartow, Barkto
Barkte (sorbisch), Bartt, Bates, Bertel, Mawe, Mewes, Mils, Meo
Berci (ungarisch)

Quelle: Wikipedia

Im bairischen Sprachraum gerne davon:

Barthel,Bertel, Bartl, Barti,


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Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.