Österreichisches Wörterbuch

obizahn

faulenzen, nichts tun, arbeit zu langsam ausführen


Art des Eintrages: Verb
Kategorie:

Kommentar am 13.08.2002
Obizahra, Obizahrer Das ist das Substantiv dazu. Ein "Obizahra" ist ein Faulenzer, jemand der sehr langsam arbeitet.

Kommentar am 26.10.2006
Hisorische Brettsägemethode: Der Obizahra steht unter dem Stamm, der Auffizahra oberhalb.

Kommentar am 26.10.2006
Aussprache: Glaube nicht, dass Ihr alle "obi" sagt, so wie der Apfelsaft.
besser: owezahn (åwäzahn)!

Kommentar am 01.06.2007
Amstetten, NÖ War die erste Trafik die mir vor die Linse gekommen ist.

Kommentar am 13.02.2017
"Arbeit" groß schreiben!

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.