Österreichisches Wörterbuch

fade Nocke

langweiliger Zeitgenosse


Art des Eintrag: Wendung

Kategorie: Schimpfworte - liebevoll bis leicht

Erstellt am: 06.10.2006

Bekanntheit: 52%

Beurteilung: 15 | 0

Kommentar am 03.01.2008
Jo mei, do hätt i gern wos zu mein Wort gsogt, owa des is requiriert worn, eingezogen, weggesperrt. Drum muass i mein Senf do dazuagem, bei uns is a fade Noggn (weiblich), das Gegenstück dazu, der fade Zipf (männlich) und jetz schauts owa dazua, dass de aundern a olle zaumhängts, de wos netmoi a unterschiedliche Bezeichnung ham. Ich meine, so Sochen wie Verkäufer/Verkäuferin, Gärtner/Gärtnerin, Maler/Malerin, i wass eh, dass de Beispiele net herinstehn, aber ich hoffe ich konnte mich verständlich artikulieren. Ich drück mich ja oft so unklar aus, dass mich keiner versteht: Wenn was unklar ist, bitte nachfragen, geb gerne Auskunft.

Kommentar am 30.09.2014
Ab in die Psycho! - mein irres Leben books.google.de/books?isbn=3848220911 Albert Ahrens - 2012 Den lässt sie sonst meistens zuhause, weil er gesellschaftlich eine „fade Nocke“ ist und sie bei hitzigen Diskussionen immer bremst. Die weißen Handschuhe ...

Kommentar am 04.03.2017
"fade Nocke" ist piefchinesisch! Es sollte heiss'n: fade Nock'n

Kommentar am 04.03.2017
Fade Nocke sagt soweit ich weiß niemand draussen. Nocke oder Nockerl sind ja dort Spätzle. Und fades Spätzle sagt draussen sicher auch niemand. Wie kommst Du drauf dass es piefchinesich ist? Hast Du irgendwelche Quellen oder so dafür ? LG

Kommentar am 04.03.2017
fade Nock(e)n; sagt sich von Frauen!

Kommentar am 09.03.2017
ein langweiliger Mensch

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fade Nocke






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.