Österreichisches Wörterbuch

Tachinose , die

Faulheit; extrem faule Arbeitsweise


Art des Eintrages: Substantiv
Kategorie:

Kommentar am 13.02.2007
Pseudo-medizinischer Ausdruck für eine "Erkrankung an (Arbeits-)Faulheit". Verstärkte Form: die "Akute Tachinose"

Kommentar am 14.02.2007
auch eitrige Tachinose genannt! ;)

Kommentar am 22.11.2007


Kommentar am 22.11.2007
Danke meli fürs Ausgraben dieses Wortes. Den Daumen überlege ich mir noch. Das ist für mich auf des Messers schneide.

Kommentar am 22.11.2007


Kommentar am 30.11.2010
Retti hat die Tachinose erforscht:
[http://tinyurl.com/35mgq38]
mit Daumen! - Aber der Tachinierer ist daumenlos - wie soll er dann auch arbeiten können!

Beispiel am 10.11.2017
Pseudo-medizinischer Ausdruck für eine "Erkrankung an (Arbeits-)Faulheit". Die verstärkte Form der Tachinose ist die "Akute Tachinose" oder auch "Eitrige Tachinose".

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.