(rote) Rohnen

Österreichisches Wörterbuch

(rote) Rohnen

rote Bete


Art des Eintrages: Substantiv
Kategorie:

Kommentar am 25.04.2007
nicht bös sein wegen der Noten, Rohnen sind bei uns leider wirklich nicht geläufig, trotzdem ein super Wort!

Kommentar am 05.12.2007
Roude Rahna In Altbayern so verwendet und allgemein bekannt. Die Aussprache schwankt zwischen Ranna und Rahna (in Einzahl und Mehrzahl) je nach der Gegend.

Kommentar am 04.01.2008
Rote Rohnen ? Sie sind mir in D unter Rote Rüben bekannt, zumindest bis zur südl. Hälfte der BRD. Rohnen sagte noch meine Großmutter (Steyr) und das kam uns sehr altmodisch vor. Rauna habe ich in OÖ-Land schon gehört. Rote Bete kommen aus dem Norden DE.In England auch unter Beetroot bekannt.

Kommentar am 05.06.2008
Raunan bei uns ist das Wort Raunan sehr geläufig

Kommentar am 25.01.2010
Rot sind sie immer,
und geschrieben sollten die Ronen ohne das "stumme h" werden (Österr. Wb.), doch wohl wegen der 'Bohnen' und 'Drohnen', wegen 'wohnen', 'Sohn' , 'Lohn', 'ohne' etc. schaut auch nicht jeder Journalist oder Kochbuchverfasser im Wörterbuch nach, auch wenn's lange O auch ohne H gibt (Zone, Kanone...).

Kommentar am 05.07.2018
Bei uns im Salzkammergut sagt man "Rauna", und nicht "Rohnen"...

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Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.