Österreichisches Wörterbuch

einen Baum aufstellen

sich entschlossen quer legen


Art des Eintrages: Wendung
Kategorie:

Kommentar am 29.04.2007
Aussprache: an Baam åofschdöön

Kommentar am 01.05.2007
Aussprache Danke für den Hinweis. Habe die Ausspracheangabe nun 1:1 ins dafür vorgesehene Feld kopiert.

Kommentar am 31.05.2007
Das mit den Übersetzungen.. ist gar nicht so einfach. Hat Andreas Hofer den Franzosen einen Baum aufgestellt?

Kommentar am 02.06.2007
Zu Andreas Hofer: Hm! Aud jeden Fall stimmt der Einwand. Vielleicht könnte man noch sagen: er hat mit seinen Kameraden gegen die Franzosen einen Baum aufgestellt. Aber überzeugen tut das freilich auch nicht. Vielleicht passt die übersetzung: "sich etwas entschieden nicht gefallen lassen (und dagegen etwas tun. Aber da kann ich statt der Übersetzung gleich ein Demovideo mit einer "beispielhaften" Handlung reinstellen. Das ist dann aussagekräftiger und kürzer :-) Ich bin aber für solche Hinweise immer dankbar und liefere Negativbeispiele selbst immer gern dazu. Dieses entging mir.

Kommentar am 11.06.2007
Negativbeispiele als Einwand sind freilich oft leichter zu finden als eine rüttelfeste Definition. Versuch: sich querlegen?

Kommentar am 11.06.2007
@klaser: Habe jetzt eventuell brauchbaren Kompromiss gefunden und die Übersetzung gleich damit überschrieben. Es ist fast die perfekte Synthesis zwischen deinem und meinem Vorschlag.

Kommentar am 30.11.2009
Ich würde es mit "Randale machen" übersetzen. Wenn man "an Bam aufstööt", ist man entweder im Unrecht oder reagiert übertrieben!

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.