Österreichisches Wörterbuch

schimplert

schimmelig


Art des Eintrag: Adjektiv

Erstellt am: 07.06.2007

Bekanntheit: 76%

Beurteilung: 57 | 3

Kommentar am 30.07.2007
tztz, amoi schimplad reicht bei der Aussprache, hihi , ich würde schimpe(l)n als zweites Wort empfehlen *g

Kommentar am 01.08.2007
Aussprache Sie wünschen, wir spielen. Ausspracheangabe wurde anregungsgemäß reduziert. Eigenen Eintrag fürs Verb überleg' ich mir noch.

Kommentar am 22.08.2007
Die Marmelad kannst nur mehr weghaun, die is scho schmplad.

Kommentar am 21.04.2016
Der Dialekt bewahrt den Unterschied zwischen Schimmel (weißes Pferd) und Schimmel (Pilz): Da Schimpe, schimplat ...

Kommentar am 21.04.2016
Manchmal auch ohne dem "P": schimlat - die Evolutionsstufe zu "anglauf'n", wenn etwa auf der Marmelade der erste weiße Schleier sichtbar wird.

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schimplert






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.