Österreichisches Wörterbuch

a

auch


Erstellt am: 22.08.2007

Bekanntheit: 41%

Beurteilung: 27 | 0

Kommentar am 22.08.2007
und gestern wor i a do, und dass mir net so fad is allein, worn 3 aundere a no im chatt

Kommentar am 28.11.2007
Ergänzung: Beginnt das auf "a" folgende Wort ebenfalls mit einem Vokal, wird an das "a" ein Fugen-R angefügt: ar a´soo - auch (al)so

Kommentar am 23.03.2015
"I jo eh jo a", das ist "Ich ja ohnehin auch" - z. B. hab mei gaunzes geld vaspüt, oder so ähnlich.

Kommentar am 23.03.2015
Langes A für auch, ein kurzes für ein. Außer: Hob i eh a gsogt - da ist das a viel kürzer.

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a






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.