Österreichisches Wörterbuch

U-Hakerl , das

Drahtkrampen


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Technische Begriffe

Erstellt am: 22.08.2007

Bekanntheit: 80.8511%

Beurteilung: 36 | 6

Kommentar am 22.08.2007
Klammern für den Tacker Sind nicht die U-Hakerln die Klammern für den Tacker bzw. die Klammerlmaschine?

Kommentar am 23.08.2007
Gefährlich, aber beliebt war früher das U-Hakerlschießen, da waren die Hakerln aber Nägel mit zwei Spitzen, in der Mitte gebogen, also nicht genau das gleiche wie die Tackerklammern, aber vom Verwendungszweck, dem Niedernageln von Draht oder Gewebe, schon.

Kommentar am 23.08.2007
Im Rückblick wundere ich mich auch, dass alle aus meiner Altersgruppe die U-Hakerlschießphase ohne Augenverletzung überstanden habe. Blaue Flecken oder kleine Löcher hat es hier und da gegeben.

Kommentar am 30.04.2011
Die Klammerlmaschine wird mit U-Hakerln befüllt! ;-)

Kommentar am 01.05.2011
Klammerlmaschine???

Kommentar am 06.09.2015
Drahtkrampem , in Österreich nicht gebräuchlich (noch nie gehört). Ein U-Hackal ist ein Nagel (wie der Name schon sagt) in Form eines U mit zwei Spitzen.

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U-Hakerl






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.