Österreichisches Wörterbuch

Trafik , die, -, -en

Tabakladen


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 15.06.2005

Bekanntheit: 93%

Beurteilung: 69 | 2

Herkunft am 15.06.2005
Herkunft: ital. traffico=Handel

Kommentar am 26.01.2009
in Österreich hat sie sich gehalten, die Trafik ich glaube in manchen Gegenden von D war das Wort in ähnlicher Form früher auch bekannt: Tabak-Trafik. Aber es ist wohl längst völlig aus der Mode und die typische Trafik in Ö, vor allem in Wien, wo man neben Cigaretten auch noch Zeitungen, Zeitschriften bekommt, sowie Lotto spielen kann, ist und bleibt wohl ein Ö Wort.

Kommentar am 26.01.2009
in Österreich hat sie sich gehalten, die Trafik ich glaube in manchen Gegenden von D war das Wort in ähnlicher Form früher auch bekannt: Tabak-Trafik. Aber es ist wohl längst völlig aus der Mode und die typische Trafik in Ö, vor allem in Wien, wo man neben Cigaretten auch noch Zeitungen, Zeitschriften bekommt, sowie Lotto spielen kann, ist und bleibt wohl ein Ö Wort.

Kommentar am 21.05.2016
Das Nomen "Trafik" (f) ist österreichisches Standarddeutsch. Standard in ch und de: der Tabakladen, das Tabakwarengeschäft (Variantenwörterbuch) [https://books.google.ch/books?id=UeAQ953ZaTAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=trafik&f=false]

Kommentar am 21.05.2016
Nicht nur Tabakladen, sondern auch Verkaufsstelle für Zeitungen, Magazine, Schreibwaren, Post- und Ansichtskarten und andere Kleinwaren – in Wien beispielsweise Parkscheine und Fahrscheine für städtische Verkehrsmittel, seltener noch Briefmarken, früher auch Stempelmarken.

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Trafik






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.