Österreichisches Wörterbuch

Gigerer , der

Pferdefleischhauer


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 01.10.2007

Bekanntheit: 38%

Beurteilung: 28 | 3

Kommentar am 02.10.2007
dort gab's ... den besten Leberkas!

Kommentar am 29.11.2011
Korrigieren!! Übersetzt durch den Austriazismus "Fleischhauer"! s. Eintrag [http://www.ostarrichi.org/wort-224-reise-at-Fleischhauer!] html

Deutschland: Pferdefleischer, Pferdemetzger, Rossfleischer, Rossschlachter - aber nie wie im Eintrag "Pferdefleischhauer".

Bäumer Dirk Rossfleischerei. Dortmund - [http://tinyurl.com/cxkhh59] - "gehört zu den letzten 100 Rossschlachtereien in Deutschland" [http://www.rossschlachter.de.]
* Schwäbisch Gmünd, Spruchkammer 14: Verfahrensakten EL 902/7 Bü 6234: Hoffmann, Heinrich aus Schwäbisch Gmünd AA (Rossfleischer) geb. am 23. April 1884 in Morchenstern [http://tinyurl.com/brscrta]


Kommentar am 21.02.2013
Ein Hoch auf den Gigara! Als Pferdefleisch noch kein Skandal war!

Kommentar am 21.02.2013
Tja, Geiz isst Gaul!

Kommentar am 22.02.2013
Und wieviele PS hat ihr Faschiertes?

Kommentar am 04.07.2016
Der Begriff "Gigara" (m) [giːɡɐrɐ] für "Pferdefleischhauer" (m) im österreich. Standarddeutsch kommt offenbar in österreichischen Mundarten vor, also kaum in der Schreibweise "Gigerer". Standard in at und de: der Pferdefleischer Standard in de: der Pferdeschlachter Standard in ch und de: der Pferdemetzger (nach VWB S. 251) .

Um neue Kommentare einzufügen oder an einer Diskussion teilzunehmen, einfach auf das Österreichische Volkswörterbuch gehen.

Gigerer






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.