Österreichisches Wörterbuch

DKT – Das kaufmännische Talent

Monopoly


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 03.12.2007

Bekanntheit: 83%

Beurteilung: 44 | 5

Kommentar am 03.12.2007
DKT – Das kaufmännische Talent ist ein Brettspiel mit einem ähnlichen Spielmechanismus wie Monopoly. Es ist in Österreich eines der erfolgreichsten Brettspiele. 1936 wurde das Spiel als Spekulation von Morsack und Stockinger entwickelt und im eigenen Verlag Stomo Spiele publiziert.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde es in DKT umbenannt um einer Zensur zu entgehen, da Monopoly unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft seit 1936 verboten war.
[http://de.wikipedia.org/wiki/DKT_%E2%80%93_Das_kaufm%C3%A4nnische_Talent]

Kommentar am 03.12.2007


Kommentar am 04.12.2007
@JoDo Jetzt weiß ich (nach 45 Jahren Grübelns) endlich, was das Wort STOMO bedeutet. Da kenne ich etwas und google nicht nach, warum es so heißt. Umso mehr danke, JoDo!

Kommentar am 04.12.2007
Oh, da werden Erinnerungen wach ! Was war ich ehrgeizig immer da zu gewinnen. Schlimm ! Wir hatten am Tisch einen der hatte IMMER die Rathausstrasze und die Arlbergstrasze und immer tappten wir da drauf !! Grrrrr, was hab ich mich da immer geärgert. Mein Favorit war oft die Gruppe Universitätsplatz,Westbahnstrasze und der Mirabellplatz. Nicht so gewinnbringend wie eben genanntes, aber die Schadenfreude nicht minder *gg Habe bewußt mit "sz" geschrieben, so war es auf unserem Spielbrett niedergeschrieben. Na klar, das ich da eine Topbewertung gebe ! -sh-

Kommentar am 04.12.2007
Ups, da hatte ich vor lauter Begeisterung zweimal reingestellt, sorry

Kommentar am 04.12.2007
>>> d <<<< Daumen hoch - als Zugabe der guten Bewertung ! Und dies, obwohl es nur eine "Abkürzung" ist ? Nein, DKT steht für viele viele schöne Stunden am Tisch mit FreundenInnen, Spaß, Kurzweil und auch Ärger grrr *gg.Tolles Wort ! -sh-

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DKT – Das kaufmännische Talent






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.