Österreichisches Wörterbuch

Lokalaugenschein , der

Lokaltermin


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 19.01.2008

Bekanntheit: 25%

Beurteilung: 11 | 0

Kommentar am 19.01.2008


Kommentar am 19.01.2008
@meli soll ich die gerichtsverhandlung rausnehmen?

Kommentar am 19.01.2008


Kommentar am 23.01.2008
>>>> d <<<< Daumen von WY nach WT *g Nach den Änderungen die vorgenommen wurden, (Yana gab den idealen Vorschlag der Übersetzung an, meli ergänzte weiter ) passt es jetzt perfekt !-sh-

Kommentar am 13.03.2017
Österr. Rechtssprache; beschreibt klar die Tätigkeit. Lokaltermin ist als Begriff viel allgemeiner.

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Lokalaugenschein






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.