Österreichisches Wörterbuch

Volksschule , die

Grundschule


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 09.04.2008

Bekanntheit: 77%

Beurteilung: 45 | 0

Kommentar am 09.04.2008
Topwort.... Daumen rauf....habe mich doch sehr gewundert, weil es noch nicht herinnen ist. Lg meli

Kommentar am 14.04.2008
hallo sh schau mal rein bei wikipedia. die Volsschule gibt es auch jetzt noch in D(nach 1968) hab es trotzdem voll bewertet. lg zott

Kommentar am 14.04.2008
gibts in DE, aber nur auf dem papier... im sprachgebrauch ist sie ausgestorben.

Kommentar am 18.03.2016
In D war "Volksschule" früher die Hauptschule, nicht die Grundschule. Meine Oma hat es noch so verwendet. Heute sagt man aber Hauptschule, während amtlich versucht wird, die Hauptschule mit ihrem schlechten Ruf in "Neue Mittelschule" umzubenennen.

Kommentar am 22.05.2016
Volksschule (at) Grundschule (de) Primarschule (ch) Primarstufe (eu)

Kommentar am 08.07.2019
Änderung meines Kommentars vom 22. Mai 2016: Dem Begriff "Volksschule" muss der Hinweis "gemeindeutsch" beigefügt werden. Er ist/war mit unterschiedlichen Bedeutungen nationaler Standard in at, ch und de. Die Karte suggeriert, dass es sich hier ausschliesslich um nationales österreichisches Standarddeutsch handelt.

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Volksschule






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.