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Kalafati , der

Große Figur im Wiener Prater


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Stadt

Erstellt am: 30.07.2005

Bekanntheit: 56%

Beurteilung: 45 | 3

Herkunft am 22.03.2006
Herkunft: Der Kalafati (auch Calafati) ist eines der Wahrzeichen des Praters in Wien. Der Calafati ist eine 9 Meter hohe Figur eines Chinesen, daher wurde sie ursprünglich auch „Großer Chineser“ genannt. Ursprünglich verzierte die 9m hohe Figur seit einem Umbau des Ringelspiels 1854 durch Basilio Calafati einen freistehenden Masten des Gebäudes. Am 8. April 1945 wurde der Calafati völlig zerstört. Am 14. August 1967 erstellte Ilse Pompe-Niederführ eine Nachbildung des „Großen Chineser“ aus Kunststein, an der am 20. Mai 1968 eine Gedenktafel enthüllt wurde.

Kommentar am 06.12.2009
Besser wäre es, Kalafati als Wahrzeichen des Praters zu bezeichnen und erst im Kommentar auf die Figur hinzuweisen. Auch auf den "Kalafati-Schilling" sollte man nicht vergessen, der früher als eigene Prater-Währung diente. [http://de.wikipedia.org/wiki/Basilio_Calafati]

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Kalafati






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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