Österreichisches Wörterbuch

einen Hacker machen

einen Zug von der Zigarette (auch von einer Flasche einen Schluck )machen


Art des Eintrag: Wendung

Kategorie: Zwischenmenschliches

Erstellt am: 01.08.2008

Bekanntheit: 36%

Beurteilung: 15 | 0

Kommentar am 03.08.2008
Vorschlag: Einen Hacker machen (Aussprache: an Hogga mochn) = einen Zug v. e. Zigarette nehmen, einen Schluck von einer Flasche) machen (ebenso wichtige Bedeutung!!!).

Meistens hört man es als Angebot, d. h., ich biete jemand anderem meine Zigarette, oder eine Flache an, damit dieser einen Zug/Schluck nimmt.

Somit ist nachvollziehbar, lieber zott, dass du die Wendung in dieser (Befehls-)form einträgst. Aber wie ich es vorschlage, ist es vielleicht in einem Wörterbuch doch üblicher, hm?

Kommentar am 04.08.2008
schliesse mich Brezi an: Eintrag entweder als Substantiv HACKER oder als Redewendung EINEN HACKER MACHEN, wäre besser. Dann wirds ein Supereintrag! Hlw.

Kommentar am 05.08.2008
@ Brezi hab es nochmal überarbeitet, hoffe es passt so? lg zott

Kommentar am 05.08.2008
@zott: Ganz super jetzt!!! Wort - Übersetzung - Aussprache. Alles. Danke. Und das Wort hat es auch so verdient. Schau, du hast schon zwei Daumen. Ich hoffe, es werde mehr. Ohne diese Wendung hätte ich das Bundesheer nicht überlebt :-)

Kommentar am 23.02.2010
Als "Flaschenzug" war mir die Redewendung bis eben unbekannt...

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einen Hacker machen






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.