Österreichisches Wörterbuch

Gschropp , der, -s, -en

kleiner Mensch, Kind


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 18.01.2003

Bekanntheit: 86%

Beurteilung: 67 | 3

Beispiel am 22.10.2005
Beispiel: Auch fast 24 Jahre nach seinem frühen Tod am 23. August 1980 ist der `Gschropp` (Gerhard Hanappi) im heimischen Fußball allgegenwärtig. Vor allem wegen der von ihm konzipierten und nach ihm benannten Rapid-Heimstätte, aber auch wegen seiner großen sportlichen Erfolge mit den Hütteldorfern und dem Nationalteam. Bis 1998 war Hanappi mit 93 Einsätzen (12 Tore) ÖFB-Rekord-Internationaler, ehe er von Polster überholt wurde. Unübertroffen sind aber seine 55 Länderspiel-Einsätze in Folge. [Die Presse 16.2.2004]

Kommentar am 27.05.2017
Das ist nicht allgemeingültig für 'Kleinwüchsige'

Kommentar am 28.05.2017
Hups, hätte positiv sein sollen, das "Negativ" war für den Eintrag als solchen gedacht.

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Gschropp






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.