Österreichisches Wörterbuch

Geschirrhangerl , das, -s, -(n)

Geschirrtuch


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 30.08.2008

Bekanntheit: 28%

Beurteilung: 19 | 2

Kommentar am 08.09.2008
Ein Topwort! Daumen rauf! Lg Meli

Kommentar am 09.04.2015
Gschirrhangerl - ohne "e" nach dem G wäre richtiger - vglb. mit "Gschirrtüchel" (Gschiadiachl)

Kommentar am 09.04.2015
Geschirrhangerl (Aussprache Gsch...) ist im Wiener Raum eher nicht üblich, wird aber verstanden.

Kommentar am 09.04.2015
!!! FEHLER !!! Wollte das Wort, das mir als Wiener unbekannt ist, mit "-1" (orange; warum eigentlich auch hier "Daumen rauf"?) bewerten, hat aber die Anzahl der positiven Bewertungen um 1 erhöht (34 -> 35)! Ein weiterer Versuch erhöhte die Anzahl nochmals auf (36!). Es fällt auch auf, daß es bisher keine einzige "negative" Bewertung gibt. Jedenfalls eine müßte jetzt aufscheinen!

Kommentar am 09.04.2015
Die Angabe der Aussprache fehlt beim Eintrag. Vgl. auch Eintrag " Hangerl" und die dortigen Bemerkungen in der Bewertung und im Kommentar betr. die weitere Bedeutung von "Hangerl" als "Serviette" des Kellners. Für "Hangerl" als "Lätzchen" siehe Eintrag Hangerl

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Geschirrhangerl






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.