Österreichisches Wörterbuch

Schastrommel , die

Rhytmusinstrument


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Technische Begriffe

Erstellt am: 27.12.2008

Bekanntheit: 71.4286%

Beurteilung: 7 | 0

Kommentar am 27.12.2008
@tomtino: Wie du sicherlich bemerkt hast, ist dir der Platz ausgegangen. In der dt. Übersetzungsspalte so kurz wie möglich halten und die Erklärungen unter Kommentare eingeben, da ist mehr Platz. lG, Weibi

Kommentar am 27.12.2008
Schastrommel = Rhytmusinstrument Ist nicht nur Bezeichnung für eine alte Frau, sondern steht auch für ein Rhytmusinstrument. Ein hohler Holzzylinder, der am einem Ende wie eine Trommel bespannt ist. Im Zentrum der Bespannung ist ein lackierter Holzstab befestigt, an dem man mit der Hand auf und ab rubbelt. Das ergibt einen relativ tiefen, kurzen Ton der wohl an einen Furz erinnert. Den Zylinder hält man zwischen den Beinen fest. Den Ausdruck und auch das Rhytmusinstrument habe ich ich in Kärnten kennengelernt.

Kommentar am 27.12.2008
Dieses Instrument ist mir einmal in Oberschützen (Bgld.) unter der Bezeichnung ´Mülliblietzer´ (Milchkürbis, -krug) begegnet. Weitere Details später ...

Kommentar am 27.12.2008
Milchplutzer - Mülliblietzer [http://books.google.at/books?id=eb9hy4nefrUC&pg=PT438&lpg=PT438&dq=Milchplutzer&source=bl&ots=FVwhCuvjqz&sig=Z-X94i1HIIqOCOv0dPq-faCFM9U&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=2&ct=result]

Kommentar am 19.12.2017
Rhytmus sollte man halt richtig schreiben (können): Rhythmus. Und "Schaßtrommel" kenne ich nur derb für "Alte Schachtel" = altes Weib. Siehe auch hier:[https://www.dict.cc/?s=alte+Schachtel+%5BFrau%5D]

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Schastrommel






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.