Österreichisches Wörterbuch

Mandl, Weibl , das

Stecker und Buchse bzw. Kupplung;männlicher/innerer und weiblicher/äußerer Teil einer Steckverbindung;


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Technische Begriffe

Erstellt am: 03.04.2015

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 13 | 8

Kommentar am 03.04.2015
s.a. Weibl, Weiberl

Also man kann diese Stecker zusammen stecken. Ist also Mandl und Weibl.
Kleinbahnsammler.at:http://www.kleinbahnsammler.at/wbb2/index.php?page=Thread&postID=173759
Da ich grad was ausbrüte suche ich eine Möglichkeit die Kabel ( HDD-Anschlüsse ) zu verkürzen. Ich hab daran gedacht, die Pins ( Mandl/Weibl ) im Molexstecker zu ersetzen
overclockers.at:https://www.overclockers.at/danger_high_voltage/nt_modding_155591
... beim Freundlichen gibt es den Stecker von "weibl" auf "mandl"...
VW-page.com:http://www.vw-page.com/index.php/Thread/47004-Steckerproblem-bei-Hella-Scheinwerfern/
Aus Genf: I usually say Männchen(stecker) and Weibchen(stecker). Aus Wien: In Austrian dialect [..[. it is the same - "Mandl" and "Weibl" (note, both would have a derogatory meaning if used for "Mann" and "Frau", but they are what plumbers and blacksmiths would use). Aus Deutschland: With electricity, I am used to reading and using Buchse (female) and Stecker (male). As to other contexts, there are many different terms around [...] like Außengewinde and Innengewinde (and many others: male,female).
Wordreference.com (30 - 3 -2009):http://forum.wordreference.com/showthread.php?t=1338191&langid=3


Kommentar am 17.04.2015
Fallweise gehört, jedoch nie verwendet.

Kommentar am 17.04.2015
Genau: Mand(er)l-Stecker oder Weib(er)l-Stecker (= "Buchse", was ich als Nichttechnikerin noch nie verwendet habe)

Kommentar am 18.04.2015
Wird in der Technik auch oft für Kraftstecker = Manderl und Kraftkupplung = Weiberl, verwendet. Manderl hat Stifte, das Weiberl Öffnungen zum Stifte hineinstecken.

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Mandl, Weibl






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.