Österreichisches Wörterbuch

Schankwein , der

Schoppenwein


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 05.03.2016

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Beurteilung: 15 | 0

Kommentar am 05.03.2016
Österreich

Vom Schankwein zum Spitzenprodukt Bereits im 19. Jahrhundert, als in den meisten anderen österreichischen Weinbaugebieten hauptsächlich Massenträger-Reben ausgepflanzt waren, setzte man in Wien auf Edelrebsorten wie Riesling, Rotgipfler, Weißburgunder und Traminer. Diese wurden zusammen mit anderen weißen Sorten im Weingarten gemischt ausgepflanzt und die geernteten Trauben im Keller gemeinsam verarbeitet.
falstaff.at:http://www.falstaff.at/weinartikel/wiener-gemischter-satz-erhaelt-dac-status-6594.html


Kommentar am 05.03.2016
Deutschland
Die süffigsten Schoppenweine Literweine genießen unter Weinkennern oft kein besonderes Ansehen. In die große Flasche, meinen viele durchaus zu Recht, füllt der Winzer nur seine minderwertigen Schoppen, oft bestimmt für den Ausschank in der Gastronomie. Dennoch gibt es noch immer viele gute Literweine, die zu recht günstigen Preisen angeboten werden. Dazu kommt die alte Erfahrung, dass man bei demjenigen Winzer, der einen guten Literwein erzeugt, auch die teuren Flaschen beruhigt kaufen kann.
gaultmillau.de:http://gaultmillau.de/aktuelles/die-sueffigsten-schoppenweine


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Schankwein






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.