Österreichisches Wörterbuch

Telefonwertkarte , die

Telefonkarte


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 05.03.2016

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Beurteilung: 14 | 0

Kommentar am 05.03.2016
Österreich

Rund 500 professionelle Sammler horten österreichische Telefonwertkarten. Bis zu 20.000 Schilling werden für gefragte Stücke ausgegeben. Die Sammlerpreise werden für unbenutzte Telefonwertkarten mit einem ursprünglichen Wert von 100 Schilling berechnet. Andreas Gabriel vom Sammlerservice der Post: "Manche Karten sind aber auch dann sehr begehrt, wenn sie schon benutzt sind.
wirtschaftsblatt.at:http://wirtschaftsblatt.at/archiv/wirtschaft/998635/index


Kommentar am 05.03.2016
Deutschland
Telefonkarten wurden in Deutschland ab 1983 getestet und 1990 eingeführt. Der Gesprächspreis wird beim Beenden des Telefonates von dem Guthaben der Karte abgezogen. Mit der zunehmenden Verbreitung der Mobiltelefone haben Telefonkarten an Bedeutung verloren. Besondere Exemplare aus Papier, Metall, Glas oder Holz jedoch sind bei Sammlern nach wie vor sehr begehrt.
sammlernet.de:http://www.sammlernet.de/tk/tk00.htm


Kommentar am 25.06.2016
Die Bezeichnung "Telefonwertkarte" (f) ist österreichisches Standarddeutsch. die Telefonkarte (de) die Taxcard (ch) (VWB)

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Telefonwertkarte






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.