Österreichisches Wörterbuch

Weh , das

Schwächling


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 11.03.2004

Bekanntheit: 24%

Beurteilung: 13 | 2

Kommentar am 27.07.2007
Die Übersetzung ist suboptimal, das Wort selbst super.

Kommentar am 22.04.2015
Das kindliche Weh-Weh wird mit geschlossenem E gesprochen; das gegenständliche hat ein ganz offenes E (frz. dort ein é, hier ein è).

Kommentar am 23.04.2015
Ich kenne WEH als Schimpfwort. (Schwächling, Dummkopf). WEH als Verletzung, wurde in meiner Kindheit als "Wewal" bezeichnet.

Kommentar am 27.04.2015
In Ergänzung zu meinem Kommentar: Bestätig wird meine Auffassung durch den Song der Worried Men Skiffle Group "Wannst a Weh brauchst"...

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Weh






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.