Österreichisches Wörterbuch

Grantscherm , der

schlecht gelaunter Mensch


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 22.04.2006

Bekanntheit: 94.4118%

Beurteilung: 69 | 3

Kommentar am 28.10.2008
-scherben ist die korrekte Schriftform! Ein Sauertopf!
Das Gefäß diente zur Essigbereitung.
Schön wär's, wenn auch die Wiener Zeitungsmenschen endlich begreifen würden, dass ihr verstümmelter "Scherm" schwachsinnig ist! Scherme gibt's nämlich tatsächlich, aber die stehn auf westösterr. Almen fürs Vieh!

Kommentar am 01.12.2009
Da hat Koschutnig Recht, Österreichisch wäre es "-scherben", der "-scherm" gehört unter die Aussprache.

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Grantscherm






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.