Österreichisches Wörterbuch

Frauerl , das

Hundebesitzerin


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 24.04.2006

Bekanntheit: 86%

Beurteilung: 57 | 3

Kommentar am 08.08.2006
Richtig übersetzt wäre: Frauchen Hundebesitzerin ist eine Beschreibung, aber nicht die richtige Übersetzung

Kommentar am 24.02.2013
"drschaeffera" hat Recht! (wenn´s auch schon eine Weile her ist):
Frauchen - Wiktionary:
Herkunft:
Das Wort ist ein Diminutiv des Substantivs „Frau“ und findet in der Anrede nur Anwendung, wenn mit dem Hund gesprochen wird.
Männliche Wortformen:
Herrchen
Gegenwörter:
Hündchen
Oberbegriffe:
Hundehalterin, Besitzerin, Eigentümerin, Frau
Beispiele:
„Wuffi, komm zu Frauchen!“, rief Inge. Wuffi aber schnüffelte an diesem Baum, hob das Bein an jenem und ließ Frauchen lange Frauchen sein.
„Ja, wo ist denn dein Frauchen, ja, wo ist es denn?“, redete Onkel Hermann auf Bello ein. Bello antwortete nicht. Warum auch?

Kommentar am 20.09.2016
"Frauchen" ist richtig. (Wie "Herrl", so "Frauerl").

Um neue Kommentare einzufügen oder an einer Diskussion teilzunehmen, einfach auf das Österreichische Volkswörterbuch gehen.

Frauerl






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.