Österreichisches Wörterbuch

eingehen

sterben (für Pflanzen, Tiere oder auch Firmen)


Art des Eintrag: Verb

Erstellt am: 29.05.2006

Bekanntheit: 18%

Beurteilung: 16 | 1

Kommentar am 29.05.2006
wird nur für Tiere oder Pflanzen verwendet.

Kommentar am 29.05.2006
-timmt! auch für Firmen ....

Kommentar am 02.03.2015
Übersetzung korrrekt, sprachliches Allgemeingut

Kommentar am 02.03.2015
hier gibt es eine anglo-amerikanische Entsprechung: "to pass on"

Kommentar am 02.03.2015
Das ist nicht österreichisch, sondern ganz normales Hochdeutsch. Siehe auch[http://www.duden.de/rechtschreibung/eingehen.] Dort ist nichts mit "österreichisch" vermerkt, nicht mal mit "süddeutsch".

Kommentar am 02.03.2015
Weitere Verwendungen, die mir spontan anfallen: Ins Himmelreich eingehen Eingang finden in ein Theaterstück

Kommentar am 02.03.2015
Auch ein Wollpullover kann, wenn zu heiß gewaschen, eingehen! Und Schuhe kann man auch eingehen, genaus so wie man auf eine Bemerkung eingehen kann. (also transitiv gebraucht. Letztere Beispiele wohl allgemeindeutsch).

Kommentar am 02.03.2015
Nicht nur in der Bedeutung eingehen = schrumpfen, einlaufen, kleiner werden, sondern auch in dieser Bedeutung ist "eingehen" allgemeindeutsch und hat daher überhaupt keine OSTARRICHI-Berechtigung,
siehe Duden online, Bedeutung 5 a: (von Tieren) sterbenb: (von Pflanzen) absterben, verdorrenc: (umgangssprachlich) wegen Unrentabilität o. Ä. nicht mehr weitergeführt werden, geschlossen werden müssen [http://www.duden.de/rechtschreibung/eingehen]

Kommentar am 21.06.2016
Das Verb "eingehen" in der Bedeutung von gmd. "sterben" ist auch gemeindeutsch, also Standard in at, ch und de. (Duden)

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eingehen






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.