Österreichisches Wörterbuch

Guggerschecken

Sommersprossen


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 03.06.2006

Bekanntheit: 63%

Beurteilung: 55 | 1

Kommentar am 20.11.2009
nicht Guggerschecken sondern GUGASCHECKEN In Wien sagt man nicht Guggerschecken sondern GUGASCHECKEN. Nachzulesen bei Peter Wehler "Sprechen Sie Wienerirsch?"

Kommentar am 21.11.2009
Die Aussprache soll eigentlich nicht in den Eintrag, sondern separat angeführt werden.

Kommentar am 10.11.2016
Unter der Schreibweise hätte ich's nicht erkannt, wenn die Übersetzung nicht dabeigewesen wäre. Ich kenne den Ausdruck, aber hatte ihn bislang für die Verballhornung eines typisch böhmisch-wienerischen Familiennamens "Gukašek" gehalten. Aber das war vielleicht eine Firmian'sche Volksetymologie und das ist ein ur-germanisches Wort.

Kommentar am 10.11.2016
gesamtbayrisch!

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Guggerschecken






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.