Österreichisches Wörterbuch

Jessas

Ausruf der Verwunderung: Jesus


Erstellt am: 27.06.2006

Bekanntheit: 83%

Beurteilung: 65 | 2

Kommentar am 27.06.2006
auch Jessasmaria - Jesus und Maria

Kommentar am 27.06.2006
oder Jessas Maria

Kommentar am 30.08.2006
3. Steigerungsstufe: Jessasmarandjosef!

Kommentar am 30.08.2006
4. Steigerungsstufe: *Jessasmarandjosefna*

Kommentar am 24.06.2016
ich kann Sigurd nur beipflichten...

Kommentar am 24.06.2016
BaYerisch: [youtube:ZmpaIK7md84::Video::]

Kommentar am 27.06.2016
Gerne auch "Jessas na!"/"Jössas na!" In jedem Falle findet der Gebrauch im Zusammenhang mit Überraschung statt. Etwa bei der Überbringung schlechter Nachrichten: "Host scho g'hert? Der Sowieso ist gschtuam!" "Jössas na! Des tuat ma owa laad!"

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Jessas






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.