Österreichisches Wörterbuch

Klammerlmaschine , die

Tacker


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 18.07.2006

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 9 | 0

Kommentar am 09.03.2015
Vor langer, langer Zeit gehört.

Kommentar am 09.03.2015
Daß ein Tacker eine Klammerlmaschine sein soll? Nie in dieser Bedeutung gehört.

Kommentar am 09.03.2015
"Klammermaschine {f} [Ös.]" ohne das Verkleinerungs-L für Heftmaschine, Heftgerät, Hefter gibt z.B. Beolingus DE-E an und ebenso findet sich Klammermaschine in anderen Wörterbüchern für den engl. "stapler", s.[http://tinyurl.com/m5egc2f]

Kommentar am 11.03.2015
Ich henne nur "Heftmaschin"

Kommentar am 02.06.2016
Das Nomen "Klammerlmaschine" (f) ist offenbar österr. Standarddeutsch dür gmd. "Klammermaschine" (f) oder "Hefter" (m), also für ein Heftgerät. Auch "Klammeraffe" (m) und "Tacker" (m) führt das VWB als gmd. auf. Standard in ch: der Bostitch

Kommentar am 02.06.2016


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Klammerlmaschine






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.