Österreichisches Wörterbuch

verkutzen, sich

sich verschlucken


Art des Eintrag: Verb

Erstellt am: 24.02.2005

Bekanntheit: 91%

Beurteilung: 69 | 5

Kommentar am 15.09.2007
Die Übersetzung von sich verkutzn
"starkes Husten, wenn man sich verschluckt hat"
gefällt mir aber auch gut.

Kommentar am 15.09.2007
1) zu allgemein 2) Reflexivität fehlt ad 1) nicht jedes Sich-Verschlucken ist auch ein Verkutzen, sondern nur dann, wenn man als Folge husten muss. ad 2) Vergiss nicht, dass 'verschlucken' auch in einem Satz wie 'Er verschluckte einen Frosch ' vorkommen kann. Das dann mit 'Er hat einen Frosch verkutzt' zu übersetzen ... bisl browlemattisch, dad i sogn (owa mi frogt jo kana).

Kommentar am 15.07.2010
Trotz Büchl: war vor der Korrektur kein guter Eintrag! Nur reflexiv! Gehörte verbessert. Ein "sich" fehlte beim Eintrag und bei der Übersetzung! Nur in der Bedeutung "sich verschlucken" !
Wie Brezi u.a. schreiben:
Man kann weder einen Frosch, noch einen Kirschkern oder einen Groschen verkutzen - nicht nur, weil Letzterer jetzt so selten geworden ist.

* Ein besserer Eintrag war der von matschgi, 20.8.08, mit berechtigtem Daumen.:
sich verkutzen
* Das starke Husten (Übersetzung bei "verkutzn" v. WuselFusel, 18. 1. 06, sich verkutzn) ist doch die Folge des Sich-Verkutzens. Auch beim Sich-Verschlucken hustet man und schnappt man nach Luft. Überdies fehlt auch dort das "sich".

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verkutzen, sich






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.