Österreichisches Wörterbuch

Pimperlbahn

kleine, unbedeutende Bahnlinie


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 23.08.2006

Bekanntheit: 76%

Beurteilung: 59 | 4

Kommentar am 26.08.2006
unbedeutend in der heutigen Zeit, früher oft wichtige Verbindungen für die Landbevölkerung um von A nach B zu kommen, da werden Erinnerungen wach :-)

Kommentar am 26.08.2006


Kommentar am 14.04.2007
Pimperlbahn ist vor allem eine langsame Eisenbahn, die in jedem Kaff stehen bleibt, sodaß man ewig unterwegs ist, wenn man in einer Pimperlbahn sitzt. Das kann auch auf einer großen, wichtigen Bahnlinie passieren. So gesehen ist die Übersetzung nicht gut.

Kommentar am 14.04.2007


Kommentar am 27.08.2007
an der Übersetzung kann ich leider nix ändern aber Daumen hoch trotzdem, es steht alles beigefügt , was wichtig ist

Kommentar am 27.08.2007
@Amalia Hatte leider zuvor übersehen, dass dieses Wort schon drinnen steht, und natürlich gleich eine Bewertung nachgeholt. Dafür ist das Wort 'Pimperlbahn' jetzt bei 'Bimmelzug' wieder gestrichen, weil du recht hast. Das bedeutet nicht dasselbe.

Kommentar am 27.08.2007
Vorschlag: Sekundärbahn, Nebenbahn
Unter einer Sekundärbahn oder Lokalbahn versteht man eine in erster Linie dem Nahverkehr dienende Bahnlinie zur Verkehrsanbindung des ländlichen Raumes. Lokalbahnen entstanden Ende des 19. Jahrhunderts, also vor Verbreitung des Automobils
[http://de.wikipedia.org/wiki/Sekundärbahn]


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Pimperlbahn






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.