Österreichisches Wörterbuch

Blunzengröstl , das

Blutwurstbrät zusammen mit in Scheiben geschnittenen Erdäpfeln geröstet


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 17.04.2005

Bekanntheit: 86%

Beurteilung: 60 | 2

Kommentar am 28.11.2009
Da das Wort im Wörterbuch aufgenommen worden ist, sollte man auch die richtigen Erklärung dazu liefern!
Bei dem Gericht handelt es sich keineswegs um "Blutwurst mit Bratkartoffeln", sondern um das Blutwurstbrät
zusammen mit in Scheiben geschnittenen Erdäpfeln geröstet.

Kommentar am 07.05.2010
Offensichtlich ist das Wort verwaist, sonst hätte man die deutsche "Übersetzung" schon längst korrigiert!
Eigentlich schade, denn ich liebe das Gericht...

Kommentar am 08.06.2011
2x bemängelt, hier das Rezept Zutaten für 4 Personen)
• 750 g Blutwurst, • 6 Stück Erdäpfel ( am Vortag gekocht) • 100 g Speck
• 3 Zehen Knoblauch,• 1 Stück Zwiebel, • 1 TL Majoran, • Salz, Pfeffer, • Fett zum Anbraten
Und so wird's gut:
Den Speck in feine Streifen schneiden, die Blutwurst in 1 cm dicke Scheiben, den Zwiebel in Ringe und die Erdäpfel auch in Scheiben schneiden. Die Zwiebelringe und Blutwurstscheiben in Mehl wälzen. Den Speck und Zwiebel knusprig anbraten, die Erdäpfelscheiben zugeben und mitrösten , mit Majoran, Salz, Pfeffer und gepresstem Knoblauch würzen. Die Blutwurstscheiben auf beiden Seiten in der zweiten Pfanne knusprig anbraten. Die Erdäpfel und die Blutwurst vermengen und mit Blattsalat, Sauerkrautoder Krautsalat servieren.

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Blunzengröstl






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.