Österreichisches Wörterbuch

Tschecherant , der, -s, -en

Gewohnheitstrinker


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 17.04.2005

Bekanntheit: 80%

Beurteilung: 54 | 2

Kommentar am 09.12.2013
Regelmäßig seinen Regeln gemäß? sportnet.at: »TSCHECHERANT! Schiri pfeift mit 1,94 Promille.
In der tschechischen Regionalliga sorgt ein betrunkener Schiedsrichter für Aufregung. Auf höchst eigenwillige Art hat ein betrunkener Schiedsrichter ein Match in der tschechischen Regionalliga gepfiffen. Tomas Fidra habe gestunken "wie eine Schnapsbrennerei", sagte Karel Dusek vom Club Jestrabi Lhota. Der Referee habe gar nicht erst zu verbergen versucht, dass er vor dem Match auf dem Platz von Tynec-nad-Labem bei einer Geburtstagsfeier gewesen sei. Für die Zuschauer nicht nachvollziehbar verwies Fidra, dessen Trikot von zahlreichen Stürzen völlig verschmutzt war, drei Spieler der Gastmannschaft des Platzes. Diese Entscheidungen waren so unfair, dass die Heimmannschaft freiwillig auf jegliche Offensive verzichtete und dafür von ihren Fans mit Applaus bedacht wurde.«
[http://sportnet.at/home/fussball/international/1368607/Tschecherant-Schiri-pfeift-mit-194-Promille]

Kommentar am 09.12.2013
EU-gerechter und fairer, weil gemeinsamer Eignungstest für alle angehenden österr. und dt. Mediziner an österr. Universitäten:
Frage 1: Ein wamperter Tschecherant steht blunznfett mit einer Eitrigen auf einem Fensterbankl im Mezzanin.
Sind notfallmedizinische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht angezeigt?


Mehr:
[http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/piefke-quiz-kenn-den-oesi-a-370548.html]

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Tschecherant






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.