Österreichisches Wörterbuch

Glump , das

Sache(n) von minderwertiger Qualität


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Technische Begriffe, Schimpfworte - deutlich

Erstellt am: 08.09.2006

Bekanntheit: 100%

Beurteilung: 5 | 1

Kommentar am 15.01.2007
siehe: Klump; Klumpat; Klumpert; Klumpert, das



Kommentar am 24.06.2007
Dann bin ich trotzdem dafür, die Schreibweise mit G beizubehalten: In D gibt es das Wort "Gelumpe" mit ähnlicher Bedeutung, wenn auch eher selten und möglicherweise nur regional (ich habe es von einem Sachsen gehört). Daher scheint mir Glump sowohl etymologisch als auch phonetisch korrekter als Klump.

Kommentar am 25.06.2007
ganz korrekt sollte es, glaube ich, "Klumpet" heißen.

Kommentar am 25.06.2007
Ich glaube, dass sich das Wort von "Gelumpe" ableitet und mit klumpen nichts zu tun hat. "Glumpert" ist mir geläufiger als Glump.

Kommentar am 20.10.2007
das Glumpert findet sich auch auf S 331 der 38. Auflage des Österreichischen Wörterbuches, ÖBV Pädagogischer Verlag, Wien, Schulbuchnummer: 5577

Kommentar am 20.10.2007
das Glumpert findet sich auch auf S 331 der 38. Auflage des Österreichischen Wörterbuches, ÖBV Pädagogischer Verlag, Wien, Schulbuchnummer: 5577

Kommentar am 30.12.2007
Glumpert Glump ist bairisch, Glumpert österreichisch. Es kommt sicher von Gelumpe und beinhaltet Lumpen, also minderwertiges Zeug.

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Glump






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.