Österreichisches Wörterbuch

Glumpert , das

Unrat; unnütze Dinge


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 19.05.2005

Bekanntheit: 97.4468%

Beurteilung: 43 | 5

Kommentar am 19.05.2005
das Glumpert Nicht zu verwechseln mit Müll, Glumpert ist meistens das was man wegräumen soll ;)

Kommentar am 16.02.2010
Glumpert Innviertel: auch Dinge von schlechter Qualitaet, vgl. Krafl

Kommentar am 23.11.2015
Nein, das stimmt sooo nicht ganz! "Glumpert" kommt von "Gelumpe" und bezeichnet als solches einen herabgekommenen Menschenschlag! Im Laufe der Zeit wurde der Begriff dann auch auf wertlosen Tand angewandt.

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Glumpert






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.