Österreichisches Wörterbuch

im Öl sein

betrunken sein


Art des Eintrag: Wendung

Erstellt am: 24.10.2006

Bekanntheit: 15%

Beurteilung: 19 | 1

Kommentar am 13.05.2007
Steigerung: voll im Öl sein.
Ein Album mit Ambros-Liedern bedient sich übrigens eines Wortspiels im Zusammenhang mit dieser Redewendung: Sie hat am Cover ein Ölgemälde des Künstlers und nennt sich: Wolfgang Abros im Öl. in Öl/im Öl - leicht ist unsere Sprache nicht.

Kommentar am 16.03.2009
Öl=Bier kommt vermutlich aus dem schwedischen: Öl=Bier

Kommentar am 03.08.2009
Aussprache: Öö ... in Öö ...

Kommentar am 03.11.2010
Mehrfacheintrag --> weg

Kommentar am 03.11.2010
Mehrfacheintrag --> weg

Kommentar am 03.11.2010
Mehrfacheintrag --> weg

Kommentar am 03.11.2010
Von "Alkbottle": "100000 Engel im Öl" Refrain: 100000 Engel im Öl
machen an Mordsdrum Bahöl

( a b´soffene G´schicht!)
[http://www.nomorelyrics.net/alkbottle-lyrics/167308-100000_engel_im_al-lyrics.html]

Kommentar am 03.11.2010
Mehrfacheintrag --> weg

Kommentar am 16.03.2015
Sehr fein! Jedoch im Wiener Dialekt wird das "l" weggelassen - "er is in Ö" heißt es da.

Kommentar am 16.03.2015
Aussprache: sehr langes Ö (ohne L) - zumindest im Wiener Raum

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im Öl sein






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.