Österreichisches Wörterbuch

Grammelschmalz , das

Griebenschmalz; auch als Brotaufstrich beliebt


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 14.02.2007

Bekanntheit: 86%

Beurteilung: 54 | 0

Kommentar am 13.01.2017
Daß Grammeln in Teilen D Grieben heißen, ist bekannt; Im Grammelschmalz sind Grammeln im Schmalz eingemischt; ist das bei Griebenschmalz auch so? Wenn ja, stimmt die "Übersetzung".

Kommentar am 13.01.2017
Ja, es gibt das "Griebenschmalz" ebenfalls. Doch in Bayern sagt man meist wie in Ö "Grammelschmalz", da auch die Grieben dort Grammeln genannt werden.

Kommentar am 13.01.2017
Frage an den Administrator: (1) Warum ist dieser Kommentar nicht für jeden sichtbar "wegen möglichen Rechteproblemen"; (2) Richtig auch in Österreich: "wegen möglicheR RechteproblemE".

Kommentar am 13.01.2017
Servas Sigurd! die Übersetzung passt schon. Wiki unterscheidet nicht wie im Text: Grieben- oder Grammelschmalz Griebenschmalz wird aus dem Speck (Leder- und -Fett-Haut) von Schweinen hergestellt und enthält noch die Reste der ausgebratenen Speckteile, die „Grieben“ oder „Grammeln“ (bairisch, österreichisch). Es wird häufig zusammen mit Apfel- und Zwiebelwürfeln ausgelassen und mit Majoran und Thymian gewürzt. Durch diese Zutaten ist Griebenschmalz schneller verderblich als die anderen Arten. Es dient vor allem als Brotaufstrich und zum Braten. LG

Kommentar am 13.01.2017
Ja, es gibt das "Griebenschmalz" ebenfalls. Doch in Bayern sagt man meist wie in Ö "Grammelschmalz", da auch die Grieben dort Grammeln genannt werden.

Kommentar am 13.01.2017
Servas "heinzpohl" da bei deinem Kommentar .. Dieser Kommentar ist nicht für jeden sichtbar wegen möglichen Rechteproblemen steht, habe ich es mal mit gleichem Text versucht und klappte. Hier scheint es sich um einen seltenen Fehler im System zu halten bzw. eine Ausnahme. Es besteht kein Grund diese Formulierung einem Copyright zu unterwerfen. LG

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Grammelschmalz






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzen bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.