Österreichisches Wörterbuch

nigelnagelneu

funkelnagelneu


Art des Eintrag: Adjektiv

Erstellt am: 14.05.2007

Bekanntheit: 77%

Beurteilung: 51 | 7

Kommentar am 18.05.2007
Die bairische, also auch Österreichische (Vorarlberg, Verzeihung) Aussprachevariante eines allgemeindeutschen Wortes - rechtfertigt das einen Bucheintrag?

Kommentar am 28.07.2010
Eintrag ändern auf "nigelnagelneu" D: funkelnagelneu,
sonst praktisch nicht zu entdecken.

In der Schweiz häufig, in D kaum

Kommentar am 14.10.2012
Den Anregungen folgend korrigiert JoDo

Kommentar am 14.10.2012
Da muss ich doch etwas widersprechen.... Hier in HD wird dieser Eintrag schon verwendet!

Kommentar am 14.10.2012
Wie war das mit Vorderösterreich - Reichte das bis HD? Weil dann erklär´ma euch einfach zum sprachlichen Inland!

Kommentar am 14.10.2012


Kommentar am 06.05.2016
Beim Adjektiv "nigelnogelneich" handelt es sich um eine österreichische Mundart (Welche, bitte?) und nicht um österreichisches Standarddeutsch. Das Adjektiv "nigelnagelneu" für gmd. "ungebraucht" ist für den Duden deutschschweizerisches Standarddeutsch. Das Adjektiv "nagelneu" ist für das Variantenwörterbuch gmd. Das Adjektiv "funkelnagelneu" (zusammengezogen aus "funkelneu" und "nagelneu") ist ugs. (Duden)

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nigelnagelneu






Österreichisches Deutsch defniert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.